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abwatschen?

Abwatschen klingt erstmal urbayrisch…
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Presseerklärung des Bündnis gegen Rechts

Bündnis gegen Rechts Trier*

Pressemitteilung Trier den 18.9.2009

„Nazis abwatschen“

*Bündnis gegen Rechts ruft zu Protest gegen NPD-Kundgebung auf*

Angesichts eines erneuten braunen Aufmarsches in Trier ruft das Bündnis gegen Rechts zu einer kurzfristig anberaumten Kundgebung gegen die NPD und Faschismus am Samstag 19.9.09 um 11h auf dem Viehmarktplatz auf.

„Bitte Badeschlappen mitbringen, denn bei einem kleinen Aktionsspiel gilt es der NPD schon jetzt eine ordentliche Wahlschlappe zu verpassen“heißt es zum Motto der Protestkundgebung („Nazis abwatschen“).

Die NPD-Kundgebung ist am 19.9. um 15 Uhr auf dem Simeonstiftplatz in Trier angekündigt.

„Ignorieren ist nicht der richtige Weg gegen die antisemitische, rassistische und antidemo­kratische NPD — es gilt auf allen gesellschaftlichen Ebenen gegen braune Anfänge aktiv zu sein. Dazu gehört auch öffentlich gegen braune Aufmärsche zu protestieren.“ so das Bündnis gegen Rechts, in dem sich Friedens- und Umweltgruppen, politische Initiativen, Parteien, kirchliche Gruppen und Jugendverbände, Gewerkschaften sowie SchülerInnen und Einzelpersonen zusammengeschlossen
haben.

„Wir wollen diese demagogische Hetze nicht tatenlos hinnehmen, es ist unerträglich, wenn Neonazis und ihre Anhänger­schaft ungestört in Trier ihr völkisches Weltbild verbreiten — auch im Hinblick auf die Wahl gilt: den Nazis keine Chance!“ so Laura Fischer für das Bündnis.

Das Bündnis gegen den Nazikundgebung hofft, dass viele Menschen zur Protestkundgebung kommen und damit ein klares Zeichen gegen Rassismus und Neofaschismus setzen.

Angesichts der NPD im Trierer Stadtrat, sind besonders auch alle demokratischen Parteien aufgerufen Präsenz gegen Neofaschismus zu zeigen und sich weiterhin gegen die Etablierung von rechtsextremen Strukturen und Aktivitäten einzusetzen.

„Mit einfachen Parolen gegen Sozialabbau, Globalisierung und US-amerikanische Mili­tärpräsenz treten sie wie vor 1933 als Wolf im Schafspelz auf. Tatsächlich sind sie wie damals gegen Demokratie und Gewerkschaften, gegen fortschrittliche Kräfte und mit ihrer Sündenbocktheo­rie gegen alles was Ihr Weltbild stört. Sie grenzen vor allem MigrantIn­nen und Minderheiten aus und greifen sie und auch AntifaschistInnen an, um sich selbst zu erhö­hen.“ ergänzt Markus Pflüger von der AG Frieden.